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08.08.2013 | Corporate News

Fair Value REIT-AG steigert Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 weiter

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  • IFRS-Konzernüberschuss von 3,36 Mio. EUR (Vorjahr: 1,95 Mio. EUR)
  • Bereinigtes Konzernergebnis nach EPRA / FFO bei 2,85 Mio. EUR (+3%)
  • REIT-Eigenkapitalquote steigt auf 55% 

 

München, 8. August 2013 – Die Fair Value REIT-AG hat sich im ersten Halbjahr 2013 erfolgreich entwickelt. Der Konzernüberschuss nach IFRS betrug 3,36 Mio. EUR beziehungsweise 0,36 EUR je Aktie. Die deutliche Zunahme von 72% gegenüber dem Vorjahreswert von 1,95 Mio. EUR  resultierte aus geringeren Nettozinsaufwendungen im Konzern, höheren sonstigen betrieblichen Ergebnissen und einem deutlich besseren Veräußerungs- und Bewertungsergebnis. Zudem verbesserte sich das Beteiligungsergebnis erheblich. Der deutlich höhere Konzernüberschuss zum Halbjahr 2013 ist jedoch insofern zu relativieren, als das Vorjahresergebnis durch einen unterjährigen Bewertungsverlust in Höhe von rund 1,0 Mio. EUR belastet war.

 

Das operative, um Sondereffekte bereinigte Geschäftsergebnis des Fair Value-Konzerns (EPRA-Ergebnis bzw. FFO) lag im ersten Halbjahr 2013 mit 2,85 Mio. EUR um 3% höher als im Vorjahreszeitraum (2,78 Mio. EUR). Das entspricht einem Ergebnis von 0,31 EUR je Aktie (Vorjahreszeitraum: 0,30 EUR je Aktie).

 

Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2013 summierten sich auf 6,21 Mio. EUR und waren damit 0,24 Mio. EUR bzw. 4% niedriger als der entsprechende Vorjahreswert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Reduzierung von Mieterträgen und Nebenkostenumlagen aufgrund von Objektveräußerungen zurückzuführen. Der Vermietungsstand der Immobilien des Konzerns und der Assoziierten Unternehmen erhöhte sich im Berichtszeitraum Fair Value-anteilig von 94,4% auf 94,6%. Die Restlaufzeit der Mietverträge betrug zum Berichtsstichtag am 30. Juni 2013 im Durchschnitt 5,6 Jahre.

 

Aufgrund der Objektverkäufe und vermietungsbedingt höheren immobilienbezogenen Aufwendungen lag das Nettovermietungsergebnis im ersten Halbjahr 2013 mit 3,39 Mio. EUR um 0,79 Mio. EUR beziehungsweise 19% niedriger als im Vorjahreszeitraum (4,18 Mio. EUR). Das Betriebsergebnis verbessert sich dennoch um 0,44 Mio. EUR oder 22% gegenüber dem Vorjahreswert und stieg von 2,0 Mio. EUR auf 2,44 Mio. EUR. Die Ursachen dafür waren höhere sonstige betriebliche Erträge sowie ein deutlich gestiegenes Veräußerungs- und Bewertungsergebnis.

 

Das geringere Nettovermietungsergebnis konnte zudem durch einen deutlichen Rückgang der Nettozinsaufwendungen überkompensiert werden, die auch zu höheren Erträgen aus "at equity" bewerteten Beteiligungen führten. Das Beteiligungsergebnis aus den Assoziierten Unternehmen erreichte 3,41 Mio. EUR und lag damit 32% höher als im ersten Halbjahr des Vorjahres (2,58 Mio. EUR). Die Verbesserung um 0,82 Mio. EUR resultierte zu 55% aus der erfolgswirksamen Bewertung von Zinssicherungsgeschäften, zu 33% aus den geringeren Nettozinsaufwendungen und zu 12% aus sonstigen Ergebnisverbesserungen sowie dem Gewinn aus dem Verkauf einer Immobilie.

 

Der Nettozinsaufwand im Konzern reduzierte sich in den ersten sechs Monaten 2013 um 21% auf 1,83 Mio. EUR, während er im Vorjahreszeitraum 2,32 Mio. EUR betragen hatte. Nach Ergebnisanteilen der Minderheitsgesellschafter in Tochterunternehmen konnte der Fair Value Konzern das erste Halbjahr 2013 insgesamt mit einem Konzernüberschuss von 3,36 Mio. EUR abschließen.

 

Das Konzern-Eigenkapital belief sich per 30. Juni 2013 auf 81,71 Mio. EUR. Damit stieg der bilanzielle Net Asset Value je in Umlauf befindlicher Aktie in den ersten sechs Monaten des Jahres um 5% auf 8,76 EUR je Aktie (31. Dezember 2012: 8,33 EUR 2)). Die Eigenkapitalquote gemäß Paragraf 15 REITG erhöhte sich auf 55,0% des unbeweglichen Vermögens (31. Dezember 2012: 52,6%).

 

Frank Schaich, Vorstand der Fair Value REIT-AG, kommentiert den Geschäftsverlauf des ersten Halbjahrs: "Die sehr erfreulichen Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2013 bilden eine solide Grundlage für die weitere positive Entwicklung unseren Unternehmens in der zweiten Jahreshälfte. Daher bekräftigen wir unsere Prognose, die für das Gesamtjahr 2013 ein bereinigtes Konzernergebnis (FFO) von 5,3 Mio. EUR beziehungsweise 0,57 EUR je Aktie vorsieht."

 

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