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22.02.2010 | Corporate News

Fair Value REIT-AG veröffentlicht vorläufige Geschäftszahlen 2009

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  • Bereinigtes Konzernergebnis (nach EPRA) über Prognose
  • Vermietungsstand gegenüber Vorjahr verbessert
  • Bewertungsbedingter Rückgang des Ergebnisses führt zu Konzernverlust

 

München, 22. Februar 2010 – Die Fair Value REIT-AG hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2009 ein bereinigtes Konzernergebnis in Höhe von 5 Mio. € (Vorjahr 5,9 Mio. €) erzielt. Dieses um Marktwertänderungen der Immobilien und Zinsderivate sowie um sonstige Einmaleffekte bereinigte Ergebnis (nach EPRA) liegt leicht über der zuletzt auf eine Bandbreite von 4,5 – 4,8 Mio. € angehobenen Prognose.


      Im abgelaufenen Geschäftsjahr summierten sich die Mieterträge im Konzern auf 10,5 Mio. € (Vorjahr 12,4 Mio. €). Darin enthalten sind die Mieterträge aus den direkt gehaltenen Immobilien sowie aus den geschlossenen Immobilienfonds, an denen die Fair Value REIT-AG im Jahresverlauf die Mehrheit der Anteile hielt. Gleichzeitig wurden in den „at equity“ bilanzierten Beteiligungsunternehmen Mieterträge auf dem Niveau des Vorjahres in Höhe von 35,8 Mio. € erwirtschaftet. Bezogen auf den durchgerechneten Anteil der Fair Value REIT-AG am Gesamtportfolio summierten sich die Mieterträge auf 20,2 Mio. € (Vorjahr: 21,7 Mio. €). Der Rückgang bei den Mieterträgen und bei den nachfolgend aufgeführten Kennzahlen resultiert dabei im Wesentlichen aus der Veräußerung einer Büroimmobilie sowie aus der Auflösung eines Generalmietvertrages gegen Erhalt einer Abstandszahlung.

      Der Vermietungsstand hat sich durch aktives Vermietungsmanagement bis zum 31.Dezember 2009 auf 95,5% der Potenzialmiete nach 94,9% im Vorjahr erhöht. Die Restlaufzeit der Mietverträge betrug 6,3 Jahre zum Ende des Geschäftsjahres 2009 nach 6,9 Jahren im Vorjahr.

      Im Berichtszeitraum erzielte die Fair Value REIT-AG auf Konzernebene einen operativen Cash Flow (Funds from Operations, FFO) von 2,7 Mio. € bzw. 0,29 € je Aktie (Vorjahr 3,5 Mio. €). Die liquiden Mittel des Konzerns summierten sich am Bilanzstichtag auf 8,2 Mio. € (Vorjahr 14 Mio. €). Der Rückgang der Liquidität gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Mio. € ist auf die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 8,2 Mio. € zurückzuführen.

      Nach vorläufigen Zahlen erzielte die Fair Value REIT-AG bewertungsbedingt gemäß IFRS-Rechnungslegung im Geschäftsjahr 2009 einen Konzernverlust von 4,1 Mio. € (Vorjahresverlust 13,1 Mio. €). Hierin enthalten ist ein Einmalaufwand in Höhe von 0,3 Mio. € für die Abfindung eines ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.

      Der Marktwert der derivativen Finanzinstrumente belastete das bilanzielle Konzerneigenkapital mit 4,9 Mio. €. Im Vorjahr hatte der Wert bei 4,2 Mio. € gelegen. Die gestiegenen Renditeanforderungen von Immobilieninvestoren resultierten entsprechend der von einem unabhängigen Gutachter durchgeführten Immobilienbewertung zum 31. Dezember 2009 trotz Erhöhungen der Marktwerte einzelner Immobilien per Saldo in einem Fair Value-anteiligen Bewertungsverlust von 3,3% auf 236,5 Mio. €, allerdings hat sich die prozentuale Veränderung im Vorjahresvergleich um 50% verbessert.

      Bei einer Konzern-Bilanzsumme von 203 Mio. € (Vorjahr 198 Mio. €) ergab sich zum Bilanzstichtag ein Konzern-Eigenkapital von 71,4 Mio. € (Vorjahr 76,8 Mio. €). Dies entspricht einem bilanziellen NAV je in Umlauf befindlicher Aktie von 7,64 € (Vorjahr 8,16 €). Der EPRA-NAV (bilanzieller NAV zuzüglich Marktwert der derivativen Finanzinstrumente) je Aktie belief sich auf 8,15 € (Vorjahr 8,61 €). Nach § 15 REIT-G summiert sich das Eigenkapital durch Einbeziehung der Minderheitsanteile von 15,2 Mio. € auf 86,6 Mio. €, dies entspricht 45,1% des unbeweglichen Vermögens.

      Frank Schaich, Vorstand der Fair Value REIT-AG, zeigt sich zufrieden mit dem operativen Jahresergebnis des Münchener Immobilienkonzerns: „Wir haben in einem schwierigen Marktumfeld unsere operativen Ziele übertroffen und auch den Vermietungsstand unseres Portfolios weiter verbessert.“ Die Marktbewertung der Immobilien kommentiert er trotz nochmaligem Bewertungsverlust positiv: „Unserer Einschätzung nach zeichnet sich eine Trendwende ab. Bei 18% unserer Objekte waren stabile oder steigende Immobilienwerte zu verzeichnen. Zudem hat sich der Bewertungsverlust auf Portfolioebene gegenüber dem Vorjahr halbiert. Dies werten wir als Anzeichen für eine Bodenbildung.“

      Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2009 wird die Fair Value REIT-AG am 25. März 2010 unter www.fvreit.de in der Rubrik Investor Relations veröffentlichen. 

       

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