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31.03.2011 | Corporate News

Fair Value REIT-AG steigert Umsatz und Ergebnis 2010 deutlich

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  • IFRS-Konzernüberschuss 2,2 Mio. € (Vorjahr: Fehlbetrag von 2,9 Mio. €)
  • HGB-Bilanzgewinn 1,0 Mio. € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 2,8 Mio. €)
  • Dividendenvorschlag von 93,5% des HGB-Bilanzgewinnes (0,10 € je Aktie)

 

München, 31. März 2011 – Die Fair Value REIT-AG hat nach den endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis deutliche Verbesserungen erzielt. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf 14,4 Mio. € nach 12,2 Mio. € im Vorjahr. Der Konzernüberschuss belief sich auf 2,2 Mio. €. Damit verbesserte sich das Ergebnis um
5,1 Mio. € gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr, das mit einem Konzernfehlbetrag von 2,9 Mio. € abgeschlossen worden war. Der Geschäftsbericht mit dem vollständigen Konzernabschluss der Fair Value REIT-AG für das Jahr 2010 ist seit heute im Internet unter www.fvreit.de abrufbar.

Das Nettovermietungsergebnis im Konzern konnte gegenüber dem Vorjahr um 12% von
8,5 Mio. € auf 9,5 Mio. € gesteigert werden. Die positive Entwicklung resultiert aus der erstmaligen Ertragskonsolidierung des Tochterunternehmens IC 13, welches im Vorjahr noch zum Beteiligungsergebnis beigetragen hatte. Mit 2,9 Mio. € lag das Betriebsergebnis um rund 3,6 Mio. € über dem Vorjahreswert von -0,7 Mio. €. Deutlich zugenommen haben auch die Ergebnisse aus Assoziierten Unternehmen, die mit 3,9 Mio. € zum Erfolg der Fair Value REIT-AG im Jahr 2010 beisteuerten (Vorjahr 1,4 Mio. €).

Entscheidende Anteile an der Verbesserung dieser Ergebniskennzahlen hatten Kosteneinsparungen und das Resultat der Marktbewertung der Immobilien. Per Saldo ergab sich bezogen auf das Fair Value-anteilige Portfolio ein Bewertungsverlust von rund 2 %, der überwiegend aus vorübergehendem Leerstand bei einzelnen Immobilien resultierte. Gegenüber dem Vorjahr (-4 %) hat sich das Bewertungsergebnis damit um 50% verbessert.

Aus dem im Berichtszeitraum erzielten Konzernüberschuss von 2,2 Mio. € ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 0,24 €. Dies entspricht einer Verbesserung um 0,55 € gegenüber dem Vorjahreswert von -0,31 € je Aktie.

Der operative Cash Flow (sog. “Funds from Operations”, FFO) des Fair Value Konzerns erreichte im Berichtszeitraum einen Betrag von 4,8 Mio. € bzw. 0,51 € je Aktie. Diese Steigerung um 1,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (2,9 Mio. €) liegt im Wesentlichen in höheren Zuflüssen aus den Assoziierten Unternehmen begründet. Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über liquide Mittel im Volumen von 12,0 Mio. € (Vorjahr 8,2 Mio. €).

Das um Marktwertänderungen und sonstige Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis (nach EPRA) lag mit 5,8 Mio. € signifikant über der im November 2010 erhöhten Jahresprognose des EPRA-Konzernergebnisses von 5,1 Mio. €. Dafür sind vor allem Einsparungen bei Instandhaltungen und Vermietungskosten verantwortlich. Das im Vergleich zum Vorjahreswert von 6,0 Mio. € leicht reduzierte bereinigte Konzernergebnis ist Folge des Abgangs der im Vorjahr veräußerten Immobilien.

Zum Bilanzstichtag summierte sich das Konzern-Eigenkapital auf 74,6 Mio. € (31. Dezember 2009: 72,7 Mio. €). Somit erhöhte sich der bilanzielle Net Asset Value je in Umlauf befindlicher Aktie um 3% auf 8,00 € je Aktie (Vorjahr: 7,78 €). Unter Einbeziehung der Minderheitsanteile in Tochterunternehmen stieg die Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 49,6% des unbeweglichen Vermögens (31. Dezember 2009: 45,5%).

Beim Einzelabschluss 2010 nach deutschem Handelsrecht wurde das Ziel eines Bilanzgewinns von rund 1,0 Mio. € erreicht. Dementsprechend werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 31. Mai 2011 vorschlagen, eine Dividendenzahlung für das Jahr 2010 in Höhe von 0,10 € je Aktie zu beschließen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 93,5% (Vorgabe § 13 REITG mindestens 90%).

Frank Schaich, Vorstand der Fair Value REIT-AG, sieht die positive Geschäftsentwicklung des Konzerns in einer stabilen Ertragsbasis begründet: „Auch im Jahr 2010 ist es uns gelungen, einen hohen Vermietungsstand zu halten. Mit einer Quote von aktuell rund 94% bewegen wir uns auf nahezu unverändertem Niveau zum Vorjahr. Dabei konnten wir für rund 75% des im Jahr 2010 ausgelaufenen Mietvolumens Neu- oder Anschlussvermietungen realisieren. Das hat Einsparungen bei den Vermietungskosten ermöglicht und zu dem signifikanten Anstieg unseres bereinigten Konzernergebnisses gegenüber der Planung beigetragen.”

Für das Jahr 2011 wird mit einem bereinigten Konzernergebnis von 4,3 Mio. € bzw. 0,46 € je Aktie gerechnet. Die Planung unterstellt dabei u.a. Aufwendungen für die Anschluss- oder Neuvermietung bei auslaufenden Mietverträgen und für die vollständige Vermietung des vorhandenen Leerstandes im Bestandsportfolio. Sollten diese geplanten Kosten nicht in vollem Umfange anfallen, ergeben sich, wie auch schon in den Vorjahren, Chancen für positive Planabweichungen. Für das Jahr 2012 prognostiziert Fair Value ein bereinigtes Konzernergebnis von 5,1 Mio. € bzw. 0,55 € je Aktie.

Für den Einzelabschluss der Fair Value REIT-AG nach deutschem Handelsgesetzbuch wird in den Jahren 2011 und 2012 jeweils ein Jahresüberschuss angestrebt, der eine Dividendenzahlung von mindestens 0,10 € je Aktie ermöglicht. Hierfür sind bisher noch nicht gesicherte Erträge aus Portfolio-Umschichtungen erforderlich, die bei dem aktuell guten Investmentklima für Immobilien als erreichbar eingeschätzt werden.

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