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09.04.2010 | Corporate News

Fair Value REIT-AG plant Umstellung auf 2 € - Aktie

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  • Maßnahme erhöht Flexibilität für mögliche zukünftige Kapitalmarkttransaktionen

 

München, 9. April 2010 – Vorstand und Aufsichtsrat der Fair Value REIT-AG stellen auf der am 17. Mai 2010 in München stattfindenden Hauptversammlung die Umstellung des rechnerischen Anteils je Aktie am Grundkapital auf 2 € zur Abstimmung. Diese Maßnahme zielt darauf ab, der Gesellschaft die erforderliche Flexibilität zu verschaffen, um mögliche zukünftige Kapitalmarkttransaktionen in einem günstigen Marktumfeld unter Gewährung von Bezugsrechten an die bestehenden Aktionäre zu attraktiven Konditionen durchführen zu können.

Der Beschlussvorschlag dient dem Zweck, einen Teil des bisherigen Grundkapitals in die Kapitalrücklage einzustellen. Sollte die Hauptversammlung dem Vorschlag zustimmen, bliebe das Eigenkapital (Grundkapital einschließlich Kapitalrücklage) insgesamt unverändert, auch die Anzahl der Aktien und damit die Beteiligung der einzelnen Aktionäre würden sich nicht ändern. Durch die Herabsetzung des Grundkapitals würde sich allerdings der rechnerische Anteil je Aktie am Grundkapital von bisher 5 € auf dann 2 € reduzieren.

Vorstand Frank Schaich erläutert den Hintergrund des Vorschlages: „Eine Kapitalmarkttransaktion wäre zurzeit für die Fair Value REIT-AG nicht möglich, da die Aktien der Gesellschaft unter dem auf die einzelne Aktie entfallenden rechnerischen Anteil am Grundkapital von 5 € gehandelt werden und eine Ausgabe ‚unter pari’ nach § 9 AktG nicht zulässig ist. Mit dem ‚Pari-Wert’ von 2 € überschreiten wir auch zukünftig den vom REIT-Gesetz vorgegebenen Mindestnennbetrag des Grundkapitals von 15 Mio. €.“ In der vorgeschlagenen Kapitalherabsetzung sieht der Vorstand einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. „Wachstum bleibt unser primäres Ziel, die Umstellung würde uns dabei mehr Spielraum am Kapitalmarkt ermöglichen. Wir betrachten Größe nicht als Selbstzweck, sondern wollen hierüber eine weitere Reduzierung der laufenden Kosten je Aktie erreichen und somit das Dividendenpotenzial für die Zukunft nachhaltig erhöhen“, so Frank Schaich weiter.

Die Gesellschaft hat gegenwärtig noch keine Entscheidung zur Umsetzung oder zum Zeitpunkt einer Kapitalmarkttransaktion getroffen. Eine solche Maßnahme würde im Rahmen der rechtlichen Erfordernisse zu gegebener Zeit bekannt gemacht und in Abhängigkeit von der Größenordnung und der konkreten Ausgestaltung den Aktionären zur Genehmigung unterbreitet werden.

 

 

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