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15.11.2010 | Corporate News

Fair Value REIT-AG erzielt deutlichen Ergebnissprung in den ersten neun Monaten 2010 und erhöht Prognose für Gesamtjahr

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  • Konzernüberschuss auf 4,1 Mio. € gesteigert (Vorjahr: 2,4 Mio. €)
  • Prognose für Geschäftsjahr 2010 erhöht: Bereinigtes Konzernergebnis von 5,1 Mio. € (+ 21%) und FFO von 3,3 Mio. € (+ 22%) erwartet
  • Dividende für 2010 in Höhe von 0,10 € je Aktie in Aussicht gestellt

 

München, 15. November 2010 – Die Fair Value REIT-AG hat heute die Ergebnisse für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Der Konzern erzielte demnach Umsatzerlöse von 10,3 Mio. € nach 8,4 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Nettovermietungsergebnis im Konzern belief sich auf 7,1 Mio. € nach 6,1 Mio. € in den ersten neun Monaten 2009. Die positiven Abweichungen dieser Kennzahlen resultieren im Wesentlichen aus der erstmaligen Erfassung der Umsatzerlöse eines Tochterunternehmens, das im Vorjahr aufgrund der damals noch geringeren Anteilsquote nicht voll konsolidiert wurde und daher im Beteiligungsergebnis enthalten war.

Das Betriebsergebnis lag mit 5,3 Mio. € um rund 1,4 Mio. € (+ 36%) über dem Vorjahreswert. Auch hier resultiert die Steigerung hauptsächlich aus der erstmaligen Erfassung der Umsatzerlöse des erwähnten Tochterunternehmens. In der „Like-for-Like“-Betrachtung, also ohne das Tochterunternehmen und jeweils bereinigt um die anteiligen Ergebnisse von vier bereits im ersten Halbjahr 2010 veräußerten Immobilien ergäbe sich ein um 6% höheres Betriebsergebnis von 3,6 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €).

Deutlich gestiegen sind auch die Ergebnisse aus Assoziierten Unternehmen, die in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 3,4 Mio. € nach 2,3 Mio. € im Vorjahreszeitraum beisteuerten. Der Zuwachs resultierte hauptsächlich aus einem geringeren Bewertungsverlust bei den Immobilien.

Im Berichtszeitraum erzielte die Fair Value REIT-AG einen operativen Cash Flow (sog. “Funds from Operations”, FFO) in Höhe von 3,1 Mio. € bzw. 0,33 € je Aktie. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (2,2 Mio. €) begründet sich sowohl mit Kosteneinsparungen auf Konzernebene als auch mit höheren Zuflüssen aus den Assoziierten Unternehmen.

Die Gesellschaft verbesserte im Berichtszeitraum den Konzernüberschuss deutlich auf 4,1 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 2,4 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich demnach mit 0,44 € nach 0,25 € in der Vorjahresperiode.

Zum Bilanzstichtag summierte sich das Eigenkapital der Gesellschaft auf 74,6 Mio. € (31. Dezember 2009: 72,7 Mio. €). Somit erhöhte sich der bilanzielle Net Asset Value von 7,78 € je in Umlauf befindlicher Aktie auf 8,00 € je Aktie. Unter Einbeziehung der Minderheitsanteile stieg die Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 48,6% des unbeweglichen Vermögens (31. Dezember 2009: 45,5%). Der EPRA-NAV, der das immobilienwirtschaftliche Eigenkapital widerspiegelt, verbesserte sich von 8,72 € auf 9,17 € je Aktie.

Frank Schaich, Vorstand der Gesellschaft, freut sich über die positive Geschäftsentwicklung des Fair Value Konzerns: „Die Vermietungsquote für unser anteiliges Gesamtportfolio lag durch aktives und erfolgreiches Vermietungsgeschäft mit 93,6% nur leicht unter Vorjahresniveau, dafür hat sich die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge mit 6,3 Jahren fast unverändert gehalten. Im Ergebnis haben wir hierdurch und aufgrund von Kosteneinsparungen bereits in den ersten neun Monaten annähernd unsere Ziele für das Gesamtjahr erreicht.“

Begründet durch den deutlich über den Erwartungen liegenden IFRS-Konzernüberschuss im Berichtszeitraum erhöhte der Vorstand die Prognose für das IFRS-Konzernergebnis, vor Marktwertänderungen bei den Immobilien und Zinsderivaten (EPRA-Ergebnis), im Gesamtjahr 2010 von bisher 4,2 Mio. € (0,45 € je Aktie) auf 5,1 Mio. € bzw. 0,55 € je Aktie. Gleiches gilt für die erwarteten Funds from Operations (FFO), die von 2,7 Mio. € (0,29 € je Aktie) auf nunmehr 3,3 Mio. € bzw. 0,35 € je Aktie angehoben wurden.

Für den dividendenrelevanten Einzelabschluss für 2010 der AG nach deutschem Handelsrecht erwartet der Vorstand wie angestrebt einen Überschuss, der bei REIT-konformer Ausschüttungsquote von 90% eine Dividende im Jahr 2011 von 0,10 € je Aktie ermöglicht. Diese Erwartung setzt voraus, dass außerordentliche Teilwertabschreibungen auf Immobilien bzw. Beteiligungen der Marktentwicklung entsprechend ausbleiben.

Einen vollständigen Überblick über die aktuelle Geschäftsentwicklung gibt der Zwischenbericht für die ersten neun Monate 2010, welcher seit heute unter www.fvreit.de im Bereich Investor Relations zur Verfügung steht.

Für den PDF-Download der Meldung klicken Sie bitte hier

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