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11.05.2010 | Corporate News

Erstes Quartal 2010: Erfolgreicher Start ins Jahr

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  • Bereinigtes Konzernergebnis nach EPRA um 11% gesteigert
  • IFRS-Konzernüberschuss verbessert sich von 0,4 Mio. € auf 1,2 Mio. €
  • Kostensenkungsprogramm zeigt Wirkung
  • Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 46,4% erhöht
  • Prognose für Gesamtjahr 2010 wird bestätigt

 

München, 11. Mai 2010 – Die Fair Value REIT-AG ist erfolgreich ins Jahr gestartet. Nach den heute veröffentlichten Geschäftszahlen für das erste Quartal 2010 erzielte der Konzern im ersten Vierteljahr ein Nettovermietungsergebnis in Höhe von 2,6 Mio. € nach 1,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Begründet ist diese Steigerung zum einen in der erstmaligen Vollkonsolidierung eines Tochterunternehmens, das im Vorjahr aufgrund der damals noch geringeren Anteilsquote im Beteiligungsergebnis enthalten war, zum anderen in geringeren immobilienbezogenen Kosten. Daher verbesserte sich das Nettovermietungsergebnis auch „like-for-like“, das heißt ohne dieses Tochterunternehmen, um 10% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das Betriebsergebnis lag ebenfalls bedingt durch den Statuswechsel des Tochterunternehmens mit 2 Mio. € um rund 0,8 Mio. € über dem Vorjahreswert. Auch hier ergibt sich ein „like-for-like“-Anstieg: Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich das Betriebsergebnis um 16%. Dies ist vor allem auf den Erfolg der im letzten Jahr eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung der allgemeinen Verwaltungskosten auf Holdingebene zurückzuführen. Zudem waren die Instandhaltungsaufwendungen niedriger als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Das Ergebnis aus derzeit sieben Assoziierten Unternehmen summierte sich auf 0,9 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €). Diese Ergebnissteigerung resultierte hauptsächlich aus einem geringeren Bewertungsverlust bei den Immobilien.

Die Nettozinsaufwendungen lagen bei insgesamt 1,2 Mio. € und überstiegen den Vorjahrswert von 1,1 Mio. € damit um 9%. Ohne den Statuswechsel des Tochterunternehmens hätten die Nettozinsaufwendungen den Vorjahreswert um 4% unterschritten.

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte die Fair Value REIT-AG einen operativen Cash Flow (sog. “Funds from Operations”, FFO) in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) bzw. 0,09 € je Aktie (Vorjahr: 0,03 €). Auch diese Steigerung begründet sich neben dem erwähnten Statuswechsel vor allem auf gesunkene Kosten.

Der Konzernüberschuss belief sich auf 1,2 Mio. € nach 0,4 Mio. € im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,13 € (Vorjahr: 0,05 €). Das um Marktwertänderungen von Immobilien und Zinssicherungsgeschäften bereinigte Konzernergebnis (EPRA-Ergebnis) lag zum 31. März 2010 mit 1,5 Mio. € bzw. 0,16 € je Aktie rund 11% über dem Vorjahreswert von 1,3 Mio. € bzw. 0,14 € je Aktie.

Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital der Gesellschaft 72,8 Mio. € (31. Dezember 2009: 72,7 Mio. €). Somit erhöhte sich der bilanzielle Net Asset Value leicht von 7,78 € je in Umlauf befindlicher Aktie auf 7,81 €. Unter Einbeziehung der Minderheitsanteile stieg die Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 46,4% des unbeweglichen Vermögens (31. Dezember 2009: 45,5%). Der EPRA NAV, der das immobilienwirtschaftliche Eigenkapital widerspiegelt, verbesserte sich von 8,72 € auf 8,89 € je Aktie.

Frank Schaich, Vorstand der Gesellschaft, zeigt sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung des Fair Value Konzerns: „Im ersten Quartal haben wir bereits ein gutes Drittel der im Jahr 2010 zur Neu- oder Anschlussvermietung anstehenden Mietverträge erfolgreich abgearbeitet. Der Fair Value-anteilige Vermietungsstand am 31. März 2010 von 93,9% erhöht sich nach dem Bilanzstichtag durch bereits abgeschlossene Verträge auf 94,7%.“ Auch auf der Ertragsseite zeigen sich Fortschritte, da sich die reduzierten allgemeinen Verwaltungskosten spürbar bemerkbar machen. „Die deutliche Kostensenkung ist das Resultat unserer Anstrengungen in den vergangenen Monaten“, kommentiert Frank Schaich das gesteigerte bereinigte Konzernergebnis der ersten drei Monate des Jahres.

Auch angesichts des sehr guten Ergebnisses im ersten Quartal 2010 bekräftigt der Vorstand die Prognose für das bereinigte IFRS-Konzernergebnis (EPRA-Ergebnis) im Gesamtjahr 2010 von 4,2 Mio. € bzw. 0,45 € je Aktie verbunden mit dem Hinweis, dass die für das Jahr 2010 geplanten Erträge und Aufwendungen keiner Linearverteilung unterliegen.

Seit heute steht der Zwischenbericht für das erste Quartal 2010 unter www.fvreit.de im Bereich Investor Relations zur Verfügung.

Für den PDF-Download der Meldung klicken Sie bitte hier

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